Donnerstag, 29. Mai 2008

9. Tag: Triacastela - Sarria, 20 km

Heute ein leichter Tag!
Bewoelkt/sonnig verlassen wir Triacastela. Durch Waelder geht es sanft bergauf. Wir wandern durch viele Doerfchen ("Kuhnester") oder daran vorbei. Ueber den Hoehenruecken und bergab an vielen Viehweiden vorbei. Die Wege sind vom vielen Regen teilweise sehr tief! Es geht durch eine fast unendliche Anzahl von "Hohlwegen" - ich wusste gar nicht, dass es in Spanien so viele davon gibt... ;-)
2 km vor Sarria hat uns der obligatorische Regen erwischt. Es weht ein ziemlich scharfer Wind dazu. Mal sehen wie es morgen wird - die Wettervorhersage sieht nicht sehr gut aus... :-(((((

Mittwoch, 28. Mai 2008

8. Tag: O Cebreiro - Triacastela, 4,5 km

Ein bisschen weinig km angegeben... Naja, in O Cebreiro Regen. Eine richtige Waschkueche. Wolken, Nebel, Wind,... Sind bis Liñares gegangen. Dort haben wir beschlossen mit dem Taxi nach Triacastela zu fahren...

Muss nicht wirklich sein. Waere die ganze Strecke mehr oder weniger der Strasse entlang gegangen. Und bei dem Wetter ist einem die Entscheidung leicht gefallen...

Mal sehen wie es morgen wird. Jetzt scheint gerade die Sonne (18:00 Uhr). Und ich geh' jez zum taeglichen "Menu del Peregrino"...

7. Tag: Trabadelo - O Cebreiro, 19,6 km

Am Morgen bei schoenem Wetter gestartet - trotz schlechter Wettervorhersage!! Kurz vor Ruitelán hat es zu regnen begonnen - guter Grund fuer einen Cafe con Leche... ;-)

Es ging heute viel auf und neben der Strasse. Dann steil auf schoenem Pfad bergauf. Wieder durch schoene Landschaft mit alten "Bekannten" - Heide,...

Um La Faba hat es wieder heftig geregnet. Aber ueber den "Pass" war es wieder trocken. O Cebreiro hat uns noch mit schoenem Wetter empfangen. Aber von der anderen Seite hat uns schon der Nebel eingeholt.

Sind ab jetzt in Galicien. Noch ca. 150 km bis Santiago!

6. Tag: Cacabelos - Trabadelo, 21,4 km

Regen - Wolken - Regen!

Als wir losgelaufen sind hat es leicht geregnet. Hat aber zum Glueck bald aufgehoert... Durch weitlaeufige Landschaft ging es nach Villafranca del Bierzo. Nach Villafranca sehr steil bergauf. "Camino Duro" (harter Weg) warnt es von einer Mauer! Wieder wunderschoene Landschaft. Heide, Z¡strosen, Ginster, gelbe Lupinen. Am Ende sehr steil durch fast endlose Kastanienwaelder bergab nach Trabedelo. Es faengt wieder zu regnen an. Aber es ist nicht mehr weit!

Hab' mal ein kleines Kastanienpflaenzchen mitgenommen. Mal sehen...

5. Tag: Molinaseca - Cacabelos, 24,5 km

Ein schoner Tag. Ganz ohne Regen!!!

Fast eben ging es den ganzen Tag voran. In Ponferrada eine grosse Templerburg. An der Basilika macht sich die Bevoelkerung mitsamt der "Banda de Musica" auf zu einer Prozession. Schoen anzusehen...

Es geht ewig lange durch die Stadt. Dann ueber asphaltierte Straesschen, durch mehrere Ortschaften, an Weinreben vorbei nach Cacabelos. Wenige Meter vor dem Hostal faengt es an zu regnen. Aber egal!!

4. Tag: Rabanal del Camino - Molinaseca, 21,1 km

Heute war erstmal Aufstieg angesagt. Von Rabanal del Camino zum Cruz de Ferro (1.162 - 1.504 m). Schoenes sonniges Wetter - aber, verzeiht mir den Ausdruck, arschkalt! Wunderschoene Landschaft. Heide (rot/weiss, hoch/flach), Ginster... Toll! Vom Cruz de Ferro an geht es staendig auf und ab. Wege sind zum Teil ziemlich "tief" - daher auch viel auf der Strasse gelaufen. Die Wolken ziehen sich immer mehr zusammen. In der Ferne regnet es schon heftig. Kurz nach El Acebo - Donner! Leichter Regen. Wir schaffen es gerade noch bis Riego de Ambrós in die Bar "Ruta de Santiago". Blitz, Donner, Starkregen! Da ist ein kuehles Cerveza schon angenehm... Das nette Maedel hinter'm Tresen bestellt uns ein Taxi. Keine schlechte Entscheidung wie sich herausstellt...

3. Tag: Astaorga - Rabanal del Camino, 21,3 km

Wieder mal hat der Wetterbericht nicht ganz Unrecht... Aber bis zum Mittag haelt es wieder! Fast zu schoen - aber sehr windig. Der Weg fuehrt an vielen schoenen Ginsterbueschen (weisse und gelbe), Schopflavendel, Knabenkraut,... vorbei. Herrlich!! Nach dem Mittagsvesper heftiger Regen. In der Ferne sieht man schon die teilweise mit Schnee bedeckten "Montes de Léon". Bewegen uns immer im 900-1.000-Meter-Bereich. Noch wenig gruene Baeume. Die brauchen noch etwas... Und dann kam doch nochmal die Sonne raus! Weg mit dem Regenzeugs...!!!